
Haben Sie Äpfel übrig, die bald schlecht werden, und wissen nicht, was tun?
Haben Sie noch ein paar Äpfel übrig, die nicht mehr ganz taufrisch sind, aber für einen Strudel oder eine andere Süßspeise reichen sie nicht aus?
Wir haben eine schnelle und einfache Lösung!
Probieren Sie ein feines Apfelmus, perfekt als Ergänzung zum Frühstück oder als leichter Snack für zwischendurch.
Wenn Sie nach einer noch einfacheren Option suchen, gibt es auch einen gesunden Apfeltee, der Sie jederzeit wärmt und erfrischt.
Apfelmus
Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach. Sie können die Äpfel schälen, müssen es aber nicht – ganz wie Sie möchten. Schneiden Sie sie in Stücke und geben Sie sie mit etwas Butter oder, wenn Sie möchten, Kokosöl in eine Pfanne.
Dünsten Sie die Äpfel bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Rühren an und achten Sie darauf, dass sie nicht anbrennen. Lassen Sie sie köcheln, bis sie weich werden und eine feine, weiche Textur annehmen. Gegen Ende können Sie ein Süßungsmittel nach Wahl hinzufügen: Zucker oder ein paar Teelöffel Honig, damit sich die Aromen schön verbinden und die Masse eine gute Konsistenz erhält.
Hinweis: Wenn Sie Honig verwenden, empfiehlt es sich, diesen nicht hinzuzufügen, solange die Äpfel noch bei hoher Temperatur dünsten, sondern erst, nachdem Sie die Pfanne vom Herd genommen haben. Honig verliert bei hohen Temperaturen einen Teil seiner Nähr- und Wirkstoffe. Wenn Sie Zucker verwenden, können Sie diesen während des Dünstens dazugeben, damit er besser schmilzt und den Äpfeln einen feinen, leicht karamellisierten Geschmack verleiht.
Sobald die Masse abgekühlt ist, füllen Sie sie in ein sauberes Glas und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf. So hält sie sich bis zu eine Woche. Die Zugabe von Honig kann die Frische leicht verlängern, da Honig natürliche antibakterielle Eigenschaften hat, allerdings dient er nicht als vollständiges Konservierungsmittel.

Tee aus geschnittenen Äpfeln
Die Menge der Äpfel können Sie ganz nach Wunsch wählen, je nachdem, wie viele Äpfel Sie übrig haben. Mehr schadet nicht – im Gegenteil, der Geschmack wird nur noch feiner. Für 1-2 geschnittene Äpfel rechnet man 500-700 ml Wasser. Nach Belieben können Sie eine Zimtstange oder Gewürznelken hinzufügen, und wenn der Tee etwas abgekühlt ist, Zitronensaft dazugeben und nach Geschmack mit Honig süßen.
Die Zubereitung ist denkbar einfach: Waschen Sie die Äpfel gründlich und schneiden Sie sie mit oder ohne Schale in Stücke. Erhitzen Sie das Wasser bis kurz vor den Siedepunkt – es sollte leicht perlen, aber nicht stark kochen. Geben Sie dann die Äpfel hinzu, decken Sie den Topf ab und lassen Sie alles 5-10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln. Lassen Sie den Tee danach noch 5 Minuten abgedeckt ziehen, damit sich die Nährstoffe gut entfalten. Zum Schluss seihen Sie den Tee ab oder lassen die Apfelscheiben direkt in der Tasse.
Diese Art von Tee aus frischem Obst ist ideal, da die Vitamine der Äpfel weitgehend erhalten bleiben. Zu den Nährstoffen, die bei dieser Zubereitung am besten erhalten bleiben, gehören:
B1 (Thiamin) – wichtig für Energie und Nervensystem
B2 (Riboflavin) – unterstützt den Stoffwechsel
B6 – wichtig für das Immunsystem
Kalium – unterstützt die Herzfunktion
In kleineren Mengen bleiben auch erhalten:
Magnesium – gut für Zähne und Knochen
Polyphenole und Antioxidantien – helfen dem Körper im Kampf gegen freie Radikale
Pektin – gut für die Verdauung
Vitamine, die aufgrund ihrer Hitzeempfindlichkeit teilweise verloren gehen, wie etwa Vitamin C, können Sie nach dem Kochen ganz einfach durch die Zugabe von etwas Zitronensaft ausgleichen. Der Erhalt der Vitamine hängt stark von der richtigen Zubereitung der Äpfel ab. Daher ist es wichtig, die empfohlene Kochzeit und Temperatur einzuhalten, damit der Tee möglichst gesund und nährstoffreich bleibt.


